
Unter Druck liegt der Reflex nahe, das Bestehende zu sichern und das Neue zu verschieben. Dem kann gute Governance wesentlich entgegenwirken. Kontrollgremien, die qua Aufsichtsfunktion den Abstand zum operativen Geschäft haben, können Pfadabhängigkeiten sichtbar machen und Kapitalallokation als Instrument für zukunftsfähige Geschäftsmodelle nutzen.
Gute Governance beginnt dabei nicht erst bei der Zustimmung zu Budgets, sondern mit der Qualität der Fragen, mit denen Entscheidungen vorbereitet werden. So wird der Aufsichtsrat zum Treiber zukunftsfester Kapitalstrategien und zum Brückenbauer zwischen dem Notwendigen heute und den Erfordernissen von morgen.
Die Praxis-Impulse 2026 des BIGL konkretisieren das durch Unternehmensbeispiele, Einschätzungen von Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis und einer Scorecard mit KPIs für zukunftsfeste Kapitalstrategien zur Nutzung in der eigenen Gremienarbeit.












